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Tiefgreifende Reformen zum Nachteil chronisch kranker Kinder befürchtet
Betroffene Eltern sollen Briefe an die Politik versenden
Eine Gruppe von Eltern, Jugendlichen und Erwachsenen, die sich im Juni 2026 während einer Reha in der Nachsorgeklinik Tannheim kennengelernt hat, wendet sich mit einem Brief an maßgebliche politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger auf Bundesebene. Ziel ist es, mögliche Nachteile für Familien mit schwer chronisch kranken und pflegebedürftigen Kindern im Zuge der Gesundheits- und Pflegereformen abzuwenden.
Die Eltern schreiben über ihre Aktion:
„Uns verbindet, dass wir pflegebedürftige Kinder haben oder traurigerweise hatten – oder selbst erkrankt sind – und die geplanten Reformen im Gesundheits- und Pflegesystem mit großer Sorge verfolgen. Wir befürchten, dass die besonderen Bedürfnisse von Familien mit pflegebedürftigen Kindern nicht ausreichend berücksichtigt werden. Deshalb wollen wir jetzt gemeinsam ein Zeichen setzen.“
Die Reformen im Gesundheits- und Pflegesystem werden derzeit in Berlin vorbereitet und beraten. Welche Maßnahmen am Ende beschlossen werden, steht noch nicht fest. Deshalb sei jetzt der richtige Zeitpunkt, den politisch Verantwortlichen zu zeigen, welche Auswirkungen ihre Entscheidungen auf Familien mit pflegebedürftigen Kindern hätten, so die Eltern weiter.
Die Rehateilnehmerinnen und Rehateilnehmer haben dafür einen Brief formuliert, den möglichst viele Menschen mit ihrer persönlichen Situation ergänzen sollen und dann an Politikerinnen und Politiker senden können. „Je mehr Briefe eingehen, desto deutlicher wird: Hinter den Reformen stehen Familien, die auf Unterstützung angewiesen sind und deren Anliegen berücksichtigt werden müssen“, betonen die Initiatoren.
Mitmachen ist ganz einfach – Briefvorlage nutzen
Sie teilen diese Sorge? Dann unterstützen Sie die Initiative. Je mehr Menschen sich beteiligen, desto stärker ist das Signal an die Politik.
Mitmachen dauert nur wenige Minuten:
- Briefvorlage herunterladen
- Rot markierte Passagen anpassen: Name, persönliche Situation und Ort
- Brief gegebenenfalls individuell ergänzen oder verändern
- Ausdrucken, unterschreiben und versenden
Jeder Brief macht deutlich, dass hinter den Reformen Familien stehen, deren Alltag von Pflege geprägt ist – und deren Anliegen gehört werden müssen.
Machen Sie gerne auch andere Eltern und Familien auf diese Initiative aufmerksam. Gemeinsam erreichen wir mehr.
Hier können Sie die Briefvorlage herunterladen
Mögliche Empfängerinnen und Empfänger
Sie können Ihren Brief an eine oder mehrere Personen senden, zum Beispiel an:
Nina Warken
Bundesministerin für Gesundheit
Bundesministerium für Gesundheit
11055 Berlin
Karin Prien
Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Glinkastraße 24
10117 Berlin
Thorsten Frei
Chef des Bundeskanzleramts und Bundesminister für besondere Aufgaben
Bundeskanzleramt
10557 Berlin
Ihre Wahlkreisabgeordnete oder Ihren Wahlkreisabgeordneten
Die Kontaktdaten finden Sie auf der Website des Deutschen Bundestages oder auf der Internetseite Ihrer Abgeordneten beziehungsweise Ihres Abgeordneten.
Jürgen Dusel
Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen
Mauerstraße 53
10117 Berlin
Der große Wunsch der betroffenen Familien lautet: „Je mehr politische Entscheidungsträger unseren Brief erhalten, desto stärker ist unser gemeinsames Signal. Jeder Brief zählt!“